Gina-Lisa beflügelt zu einem gelungenen Saisonauftakt |
02.04.2011 |
![]() Mit der 58. ADAC Westfalenfahrt weckte die VLN Langstreckenmeisterschaft die Nürburgring Nordschleife endgültig aus ihrem Winterschlaf. Bedingt durch einen guten zweiten Klassenrang in der hart umkämpften Serienwagenklasse V5 sorgte gleich der Saisonauftakt für Zufriedenheit im MOTEC Wheels Team Autokraftwerk. Der Besuch von Gina-Lisa Lohfink rundete ein gelungenes Wochenende in der Eifel ab. Bereits im Vorfeld zum ersten Wertungslauf des Jahres sorgte das MOTEC Wheels Team Autokraftwerk abseits der Rennstrecke für einen echten Hingucker. So besuchte freitags im Rahmen des freien Trainings „Ex-Germany´s Next Topmodel Kandidatin“ Gina Lisa Lohfink das Team für ein Fotoshooting und zeigte sich vom Flair der familiären Rennserie sichtlich begeistert. Seit ihrem Durchbruch bei der Pro Sieben Castingshow von Heidi Klum ist „das neue Gesicht“ der Firma MOTEC vor allem durch zahlreiche Gastrollen im Fernsehen, wie z.B. in der ARD Soap „Marienhof“ oder durch ihre Auftritte bei der Musikveranstaltung „The Dome“ in Erscheinung getreten. Viele Fans dürfte es erfreuen, dass die 24-jährige Blondine Gefallen an Europas erfolgreichster Breitensportserie gefunden hat und in Zukunft häufiger bei Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft das Team besuchen wird. Am Rennsamstag zeigte sich die Eifel dann von ihrer besten Seite. Doch nicht nur die idealen äußeren Bedingungen bereiteten allen Beteiligten an diesem Tag viel Freude, sondern auch die harten Duelle, die sich die einzelnen Teams auf der Strecke lieferten. So auch in der Serienwagenklasse V5, in der Daniel Zils (Bendorf), Matthias Unger (Heusenstamm) und Norbert Fischer (Köln) in diesem Jahr für das MOTEC Wheels Team Autokraftwerk mit einem BMW Z4 Coupé an den Start gehen. Zu den Neuerungen im Vergleich zum Vorjahr äußerten sich Matthias Unger und Daniel Zils im Vorfeld des ersten vierstündigen Langstreckenmarathons wie folgt: „Wir setzen zwar dasselbe Fahrzeug wie 2010 ein, dennoch haben wir versucht, noch das ein oder andere Detail zu verbessern, was in der Serienwagenklasse natürlich nicht ganz so einfach ist. Mit Norbert Fischer haben wir zusätzlich einen sehr erfahrenen Piloten an unserer Seite hinzugewonnen, der in den letzten Jahren mit den unterschiedlichen Porschemodellen von M-Speed Racing gezeigt hat, dass er schnell in der Grünen Hölle unterwegs ist. Wir erhoffen uns auch 2011 wieder mit unserem Fahrzeug regelmäßig vorne in unserer Klasse mitmischen zu können und an unser erfolgreiches letztes Jahr, welches mit fünf Klassensiegen und der Vizemeisterschaft im VLN Serienwagen Cup gespickt war, anknüpfen zu können.“ Bereits im 90-minütigen Qualifying zeigte das Fahrertrio, speziell bei den schwierigen Bedingungen zu Trainingsbeginn, als die Strecke noch feucht und rutschig war, eine tolle Performance. Norbert Fischer fuhr bei seinem Einstand das BMW Z4 Coupé auf die zwischenzeitliche Pole Position in der Klasse, die lange Zeit bestand haben sollte, ehe die Strecke zunehmend abtrocknete und die Zeiten dadurch noch einmal „purzelten“. Mit Rang vier lag man nach Ablauf der Session dennoch in einer hervorragenden Ausgangsposition für das Rennen. Die Pause zwischen Zeittraining und Rennen wurde dann dazu genutzt, um am MOTON Fahrwerk noch ein paar Veränderungen vorzunehmen, die sich auf Anhieb als goldrichtig entpuppen sollten. In Kombination mit der Nordschleifenerfahrung von Daniel Zils mündete dies in der Anfangsphase zum vierstündigen Rennen in einem sensationellen Startturn. Schon nach den ersten Metern übernahm der Bendorfer von Rang vier gestartet die Klassenführung. Konstant baute er den Vorsprung auf die Konkurrenz Runde um Runde aus und zeigte von Beginn an, dass man in diesem Jahr mit dem MOTEC Wheels Team Autokraftwerk bei der Vergabe der einzelnen Klassensiege in der V5 rechnen muss. Matthias Unger und Norbert Fischer knüpften ebenfalls an die gute Leistung an und verteidigten die Führung bis zu guter Letzt, mussten sich jedoch in der Schlussphase nach einem knappen Finish doch noch einem Kontrahenten geschlagen geben. „Auch wenn es heute nicht ganz zum Klassensieg gereicht hat, sind wir mit dem zweiten Platz sehr zufrieden. Es gibt uns Hoffnung für die bevorstehenden neuen Saisonrennen. Vor allem wenn man in der Startphase gesehen hat, wie gut das Fahrwerk inzwischen auf unseren Fahrstil abgestimmt ist. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Firma MOTON“, waren sich Unger und Zils einig. Der nächste Wertungslauf, das 36. DMV 4-Stunden-Rennen, findet am Samstag, 30. April über die gewohnte Distanz von vier Stunden statt. |
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